Die Basilika Santa Croce in Gerusalemme – Heilig Kreuz in Jerusalem in Rom
Die Kirche Heilig Kreuz in Jerusalem liegt in der Nähe des Laterans im Südosten der Stadt. Sie gehört zu den sieben Pilgerbasiliken Roms. Hier werden die Reliquien der heiligen Helena aufbewahrt, der Mutter Kaiser Konstantins des Großen.
Anfahrt: U-Bahn-Station San Giovanni. Mit der Straßenbahn Linie 3 bis zur Haltestelle Piazza Santa Croce in Gerusalemme. Mit dem Bus Linien 16, 81, 649 …
Adresse: Piazza di Santa Croce in Gerusalemme, 12
Öffnungszeiten: täglich von 7.00 bis 12.45 Uhr und von 15.30 bis 19.30 Uhr.
Eintrittspreise: Eintritt frei.
Die Geschichte der Basilika Santa Croce in Gerusalemme reicht bis in die Kaiserzeit zurück, was sie zu einer der ältesten Kirchen Roms macht.
Tatsächlich befand sich an dieser Stelle der Palast der heiligen Helena, der Mutter Kaiser Konstantins (der als erster Kaiser auf dem Sterbebett zum Christentum übertrat).
Im Jahr 329 kehrte die heilige Helena von einer Pilgerreise nach Jerusalem zurück, von der sie unter anderem ein Fragment des Kreuzes mitbrachte, an dem Christus gekreuzigt worden war.
Im selben Jahr starb sie, und Konstantin beschloss, einen Teil des Palasts in eine Kirche umzuwandeln, um die von seiner Mutter gefundenen Reliquien aufzunehmen.
Diese frühe Kirche wurde im 12. Jahrhundert unter Papst Lucius II. stark umgestaltet, der sie in ein romanisches Gebäude verwandelte, dessen schönen Campanile wir noch heute bewundern können.
Die Fassade der Kirche Heilig Kreuz in Jerusalem wird von mehreren Statuen bekrönt: links die der heiligen Helena mit dem Wahren Kreuz, rechts Kaiser Konstantin und die vier Evangelisten. Etwas zurückgesetzt können Sie außerdem den sehr schönen Campanile aus dem 12. Jahrhundert bewundern.
Ihr heutiges Aussehen verdankt die Kirche dem 18. Jahrhundert, als unter dem Pontifikat Benedikts XIV. die schöne und originelle Barockfassade hinzugefügt wurde.
Im Inneren hat die Kirche Heilig Kreuz in Jerusalem einen dreischiffigen Grundriss. Die sichtbaren Granitsäulen stammen noch aus der ursprünglichen Basilika, die übrigen wurden zugemauert. Dennoch ist der ursprüngliche Grundriss noch erkennbar. Der Fußboden im kosmatischen Stil ist besonders schön.
In der Apsis zeigt ein prachtvolles Fresko vom Ende des 15. Jahrhunderts die Auffindung des Wahren Kreuzes durch die heilige Helena, erzählt wie in einem Comic.
Unter der Kirche befindet sich die Helenakapelle mit einem prachtvollen Mosaikgewölbe aus dem 16. Jahrhundert, das in der Mitte den segnenden Christus, umgeben von den Evangelisten, sowie die Darstellung von vier dem Kreuz gewidmeten Legenden zeigt.
Die zweite Kapelle ist dem heiligen Gregor geweiht und mit Fresken und einer Pietà aus dem 17. Jahrhundert geschmückt.
Die dritte Kapelle, im 20. Jahrhundert erbaut, birgt die von der heiligen Helena mitgebrachten Reliquien.
Sie sind in sechs Reliquiaren aufbewahrt. So entdecken Sie Stücke des Wahren Kreuzes samt seiner Inschrift, einen Nagel der Passion, Dornen der Dornenkrone Christi, Fragmente der Krippe von Bethlehem und den Finger des heiligen Thomas!